Kraags Tagebuch

Liebes Tagebuch,

Wie wir hörten hält dieser Oberböse Fiesling DeGran finster Rituale ab bei denen dieser Widerling gefangen gerne als Versuchskanninchen mißbraucht.

Nach der Sache mit dem Kopf der Erdpriesterin , der an der Tür angenagelt war, steht zu befürchten, daß der Kakalakenarsch nicht gerade zimperlich dabei vorgeht. Meine Gruppe und Ich haben und entschlossen diesen gewissen Questin auf den Fängen dieses Wächters der Feuerbrücke zu befreien. Um dem Knaben die unnötige Tortur zu ersparen brachen wir so schnell als möglich auf.

Ich wies unseren flinken Kristalldrachen Nebel an Die Gegend außerhalb des Kratersees zu erkunden, fluchs wie Ein Pfeil schoß Nebel am Rand des Innenkraters in luftige Höhen, um das Terrain der nordwestlichen Außenwand abzuschätzen und eine etwaigen Aufstiegsweg auszumachen.

D er Plan war, mit Magie die Wand des Krater zu durchdringen um so direkt an den vermuteten Aufenthaltsort von Questin zu gelangen ohne sich erst durch das Tempel innere zu kämpfen. Theoretisch machbar, jedoch praktisch leider undurchführbar. Als Nebel kurz darauf zurück kam wußte Sie zu berichten, daß Der Kraterrand auf der nordwestlichen Seite nicht wie westlichen Seite mit einem Plattau unterfüttert ist, sondern auf dieser Seite steil hin abfällt.

Aus den Beschreibungen von Nebel schoß ich daß ein erklettern zwar möglich, aber für meine Gefährten zu hohe Risiken darstellen würde. Zudem zeigte die Schätzungen des zu durchdringenden Steinmaterials an dieser Seite des Kraters, daß unsere Magier mit einer solchen Aufgabe an die Grenzen ihres magischen Schaffens gebracht würden.

So entschied ich mich für den zwar auch nicht ungefährlichen Weg durch die Labyrinth der Tempelanlage, denn hier so sagte ich mir könnte ich meinen Schutzbefohlenen wenigstens beiseite stehen. Hoffentlich ist dieser Questin es wert, den daß wird kein Spaziergang werden.

Wir brachen also nach Südwesten auf um so über den Erdtempel nach Nordosten zum Wassertempel und schließlich zur Brücke des Feuertempels zu gelangen. Bevor wir aufbrachen wies unser Verbündeter Brückenwächter uns noch auf einigen Beschwernisse des Weges hin.

Er meinte, daß sich eigenartige Affenwesen in den nah bevor stehen Tunnelabschnitt gemütlich gemacht hätten, und es nicht gern haben, wenn man ihr Revier betritt. Aber wir wären keine Abenteurer, wenn wir solch ängstliche Weibergezeter ernst nehmen würden.

Das Vorankommen war beschwerliche, denn der vor uns liegende Gangabschnitte war überflutet. Anscheinend haben die Scheren des Wassertempels die Gunst der Stunde genutzt und den Bereiche des entvölkerten Lufttempels zu Fluten, um so im wahrsten Sinn des Wortes ihren Einflußbereich zu erweitern.

K aum waren wir einer Biegungen durch das brackige Wasser gewatet, stolperten wir zu unsere Überraschung in eine Art Folterkammer, die mehrere Gefangen, Elfen und Menschen beherbergte. Ihre frisch geschunden Leiber waren an den nackten Fels angekettet. Für Ellena war es ein leichtes die Gemarterten von ihren Fessel zu befreien.

Ich muß zugeben daß ich etwas skeptisch war, es hätte sich ja auch um eine perfide Hinterhalt handeln können, schließlich waren es Elfen und Menschen. Aber die vermeintlichen Gefangenen schienen tatsächliche Gefangen gewesen sein. Wir beschlossen sie ein Stück des Weges zum Ausgang zu geleiten. Die Elfe aber bot sich an, uns nach Kräften bei unsere Aufgabe zu unterstützen, was immer das bei Elfen auch heißen mag.

Das Vorankommen wurde durch das mittlerweile kniehoch stehende Wasser immer beschwerlich. Da entdeckten wir die ersten Anzeichen von diesen Affenwesen. Sehr reinliche Tiere schienen das nicht gerade zusein, dachte ich bei mir, aber wenn sie tot sind, ist das ja kein Problem mehr. Aber sie sollten sich als Zähe Biester herausstellen.

Trotz ihrer bedauerlichen Intelligenz hatten sie versucht uns in eine Falle zu locken. Als wir den nächsten Höhlenkomplex beschritten, verbargen sie sich in den oberen Nischen der Höhlenraumes und warteten bis wir in günstigen Position unter ihnen angelangt waren, um sich auf uns herunterfallen zu lassen.

 

Aber ihrer Hinterlist sollte Ihr verderben sein. Den sich haben nicht mit Waffenbruder Orbis gerechnet, der in Nu aus ihnen Affengeschetzelte gemacht hatte. Kundrier versuchte es diesen Kletterheinis gleichzutun und setzte ihren Spinnenklettentrank oder Zauber oder was auch immer ein. Um einem von ihnen von der Höhlendecke zu werfen, aber im Kletterkampf waren die lästigen Biester nicht zu unterschätzen.

Ihr perfides Geklettere hatte ihm am Enden nichts genützt, und Mira machte sich eine weiter Kerbe versehen mit einer neuen Monsterkennung in den Griff ihrer Axt. Nun modernen die Kadaver der Turnkünstlern, blutend im brackigen Wasser vor sich hin, ich erwähnte ja bereits, bedauernswerte Intelligenz.

Als wir weitergingen fanden wir eine Seitenhöhle mit einem toten Eulenbär, der den Biestern anscheinend zum Opfer gefallen war. Im Nest des Viehs entdeckten Wir ein Schwert mit einem blauen Edelstein im Griff und wir waren uns einig Nebel nichts davon zu erzählen, aber der Geruch des Steins hatte ihn bereits verraten.

Wir waren eineBiegung weiter gegangen und trafen auf eine weite Höhle in dessen Mitte der Boden in die Tiefe abfiel. Auf der Anderen Seite war ein kleine Erhebung die wie ein Insel aus dem Wasser ragte. Um auch den Gefährten die nicht so gut schwimmen konnten wie ich, eine Hilfe Stellung zu bieten, den grundlosen Schlund Zu überwinden, beschlossen ich ein Seil auf der Erhebung zu verankern, an dem man sich während des Schwimmens einhalten konnte.

Ich schlang mir also das Seile um die Hüften und kraulte in Richtung Insel, als auf halben Wege eine gar widerliche Gestalt sich vor mir aus dem Wasser erhob. Ein hexenartiges Weib von derartiger Häßlichkeit, daß mir der Atem Stockt bevor ich mich erschrak.

So was macht mach doch nicht, ich hatte ja eine Aufgabe zu erledigen, die wenn es auch kein echte Herausforderung darstellte, ein angemessenes Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit erforderte.

Schließlich hatten wir ja ach wenig Zeit, und ein Sicherungseil zu verankern bedeutet ja auch eine gewisse Verantwortung. Aber das Kümmerte das Ungetüm nicht und begann wüst auf mich einzudreschen.

Eigentlich schlage ich ja keine Frauen, aber dies Ungehobelte Verhalt lies mir kein andere Wahl. Als ob das noch nicht genug wäre tauchten noch einige von den Fischwesen des Wassertempels auf und attackierten meine Freunde. Das war genug, mit aller Härte ging ich gegen unsere Widersacherin vor. Es dauerte nicht lang da hatte die Kreatur ....

...meine Wut und Enttäuschung zu spüren bekommen und verschwand in dem grundlosen Schlund. Ich war doch sichtlich gezeichnet von den Strapazen und der Schreck saß mir noch in den Glieder. Morin klopfte mir freundlich auf die Schulter, als wolle er mir danken, aber ich saß noch einen Moment lang da, ehe wir die Reise fortsetzen konnten.